Susanne Kraft - Kunst und Wandlung
Geboren Ostersonntag 1968 in München als Susanne Zanker
Kindheit und Jugend in Altdorf bei Nürnberg und in Freising
Nach dem Abitur künstlerische Arbeit mit Kindern und Müttern in arabischen
SOS-Kinderdörfern und in der Oase "Sekem" (ägyptische Wüste)
- Anthroposophisches Studienjahr in Stuttgart
- Malereistudium in Gent/Belgien
- Aufbaustudium Kunsttherapie in Alfter bei Bonn
- Kunsttherapeutin in Südafrika und am Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke
Seit 1998 freiberuflich tätig
als Kunsttherapeutin, Dozentin an der Universität Witten (Aktzeichnen) und Malerin
Gemeinsam mit Marly Joosten Gründung eines eigenen Bestattungsunternehmens
"Die Barke", individuelle Bestattungen und Trauerbegleitung
Seit 2000 intensive Beschäftigung mit "Gewaltfreier Kommunikation" nach Marshall Rosenberg und Friedensarbeit, seit 2002 "zertifizierte Trainerin"
2002 und 2003 auf Einladung des Europahauses in Vukovar/Kroatien ehrenamtliche Arbeit als Kunsttherapeutin mit traumatisierten Opfern des Bürgerkriegs auf dem Balkan
2004 Umzug nach Wolfratshausen, Heirat mit Michael Kraft, künstlerische Begleitung des neuen Bestattungsunternehmens "PHÖNIX Individuell Bestatten"
2005 Geburt des Sohnes Elias
2006 Umzug nach Mooseurach bei Königsdorf, Geburt der Tochter Anna
Warum bemale ich (auch) Särge?
Mein Thema ist Veränderung, Vergehen, Tod - auch im Malerischen: Was passiert, wenn ein Bild völlig "versaut" ist? Alle meine Vorstellungen und Konzepte sind am Ende, und dann geschieht etwas, das nicht mehr ich mache. Vielleicht geschieht auch gar nichts.
Oder plötzlich erscheint etwas auf dem Papier, dem Holz, der Leinwand ... das ich nur staunend wahrnehmen kann. Vorsichtig weiter enthüllen, oftmals: es auch wieder verlieren - ein Dialog hat begonnen.
Ich bestatte auch "leibhaftig" um dem Thema Tod konkret zu begegnen. Das Bemalen von Särgen ist ein Spiel-Raum, den ich mit den Angehörigen gestalten, in dem ich mich tätig dem Moment und diesen Menschen zuwenden kann. Der "schöne Sarg" ist eher ein Nebenprodukt, auch wenn er in seiner Wirkung auf die Trauernden einen neuen Blick öffnen kann und so (wie jedes Kunstwerk) wieder einen neuen Prozess anstößt.
Es entsteht etwas Neues
(02.11.2008) Zeitungsartikel aus dem Isar-Loisach-Boten über Phönix - Die etwas andere Art der Bestattung.
Hier den Artikel lesen... (300KB)
Übergang voller Trost und Wärme
(22.09.2008) Zeitungsartikel aus der Wolfratshauser SZ
zur Gestaltung des Altarbildes für den Verabschiedungsraum der Tölzer Asklepios-Stadtklinik durch Susanne Kraft.
Hier den Artikel lesen... (330KB)
Trauerarbeit als kreative Erfahrung
Zeitungsartikel aus der Wolfratshauser SZ über die
"Kunsttherapeutin und Bestatterin Susanne Kraft".
Hier den Artikel lesen... (300KB)
"Wenn ich sterbe, dann tu ich das selber" Die Arbeitsstelle Frühförderung Bayern, Medizinische Abteilung, hatte Susanne Kraft um einen Beitrag zum Thema "Bestatten von Kindern" für ihre regelmäßig erscheinende Informationsschrift "fiduz vertrauen, zutrauen" gebeten. Dieser Artikel ist jetzt in fiduz Nr. 18 erschienen, welches dem Thema "Trennung und Abschied" gewidmet ist. (Nähere Informationen dazu sind auf den Seiten www.fruehfoerderung-bayern.de oder www.fiduz-infoblatt.de zu finden.) Der Beitrag beschreibt sehr wesentliche Aspekte unserer Arbeit.
Hier den Artikel lesen... (277KB)
 |
 |
 |
Fotos von unserer Arbeit (v.l.n.r)
|
|